10.06.2010

Dahlenburgs Tischtennisdamen überraschend in der Oberliga

Das DSK-Doppel Gitta (links) und Katja Decker wird auch in der Oberliga in der kommenden Saison für Furore sorgen.

Das DSK-Doppel Gitta (links) und Katja Decker wird auch in der Oberliga in der kommenden Saison für Furore sorgen.

Dahlenburg. Der Klassenerhalt in der Bezirksliga wäre bei den DSK-Fußballern sicher eine Erfolgsmeldung gewesen, von einem Aufstieg hätten die DSK-Kicker ohnehin nur träumen können - anders und erfolgreicher die DSK-Tischtennisdamen. Die haben nicht nur nach ihrem Aufstieg in die Verbandsliga im vorigem Jahr die Klasse souverän gehalten und sind zwar in der Relegation zum nächsten Aufstieg in die Oberliga gescheitert, spielen aber jetzt dennoch durch den Verzicht und den Rückzug anderer Mannschaften in der Liga.

Nachdem der DSK durch die Relegation hinter Aufsteiger TSV Wettmar und TuS Eicklingen auf Platz 2 der Nachrückerliste gelangt ist (EP berichtete), konnte nur noch abgewartet werden, ob sich nach Vollzug der Auf- und Abstiegsformalitäten in den Ligen Oberliga, Regionalliga sowie 1. und 2. Bundesliga etwas bewegt, also ein Verein sich aus einer der Ligen zurückzieht. In der Regionalliga löste sich die Mannschaft des SV Bolzum auf. Dafür konnte der SSV Neuhaus aus der Oberliga in die Regionalliga nachrücken. Der TuS Eicklingen nahm dafür dessen Platz in der Oberliga ein und der DSK war somit der nächste Nachrückerverein. Als dann noch am 03.06.2010 der Regionalligaabsteiger TSV Steinbergen sein Team in die Verbandsliga zurückzog, wurde der DSK-Betreuer Klaus Kruzinski vom Oberliga-Staffelleiter Hans-Albert Meyer angerufen, ob der DSK den dadurch frei gewordenen Platz in der Oberliga übernehmen wolle. „Nach einer kurzen Telefonkonferenz mit Trainer und Mannschaft konnte ich dem Staffelleiter unsere Zusage mitteilen“, sagte Klaus Kruzinski und er machte aber gleich deutlich, dass der Aufstieg in die Oberliga sportlich als großes Abenteuer eingestuft werden muss.

 

Spannende Saison für die DSK-Damen erwartet

„Alles andere als irgendwie den Klassenerhalt zu erreichen wäre Utopie. Selbst wenn der nicht möglich ist, so sind sich Mannschaft und Trainer sicher, wird man eine Menge lernen. Das wird eine in jeder Hinsicht spannende Saison. Das fängt schon mit der Tatsache an, dass die Oberliga nicht mehr unter der Regie des Norddeutschen Tischtennis Verbands, sondern unter Führung des Deutschen Tischtennis Bundes (DTTB) läuft. Auch wirtschaftlich ist dieser Aufstieg ein Abenteuer. Die Kosten für die Mannschaftsmeldung, den zu jedem Heimspiel zu bezahlenden Oberschiedsrichter und die erhöhten Reisekosten werden einen ganz spitzen Bleistift erfordern“, führte Klaus Kruzinski gegenüber der EP aus. Dennoch scheint die überraschende Möglichkeit für die DSK-Tischtennisdamen in der Oberliga zu spielen eine besondere Herausforderung darzustellen und für Überraschungen sind die DSK-Damen allemal gut, wie auch die abgelaufene Saison in der Verbandsliga gezeigt hat. -EP-Redaktion/jw-

Nachrichten aus dem Landkreis Lüneburg und der Elbtalaue