DSK wie ein Absteiger
Dahlenburg. Wer kann sich noch an DSK-Siege erinnern? Der letzte Sieg des DSK liegt nun schon mehr als vier Monate zurück. In einer denkwürdigen Begegnung und mit der bis dahin besten Saisonleistung hatte der DSK am 1.11.2009 im Dorn in einer dramatischen Schlussphase den damaligen Spitzereiter SV Breese-Langendorf bezwungen. Seitdem hat es für den DSK nur Niederlagen gegeben und der Verein steht mit immer noch 18 Punkten inzwischen auf einem Abstiegsplatz. Aufstellungsprobleme durch eine Vielzahl von Verletzten und der endgültige Ausfall von Arthur Fangrat haben im Wesentlichen zu der Negativserie des DSK geführt. Dennoch scheint es so, als ob die Mannschaft nicht ihr Leistungsvermögen abrufen könne. Auch in der Begegnung gegen Vastorf begünstigten individuelle Fehler die Vastorfer Führung. Nach einem Eckball köpfte Marcel Otte zum 0:1 für Vastorf ein. Bis dahin hatten sowohl der DSK durch Thomas Gnida als auch der Vastorfer SK, der mehr vom Spiel hatte, Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Kurz vor der Halbzeit leistete sich Peter Hamann ein unnötiges Handspiel im Strafraum. Den fälligen Elfmeter verwandelte Mustafa Dömmetz sicher. Mit einem 0:2-Rückstand ging es die Kabinen. Wer nun vom DSK-Anhang glaubte, dass das Kaske-Team jetzt alles versuchen werde, das Spiel noch zu drehen, wurde enttäuscht. Der DSK versuchte zwar gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit, mehr Druck zu machen, und Thomas Gnida scheiterte mit der bis dahin größten Chance in der 53 Minute, nachdem er herrlich von Sebastian Schröder an der Strafraumgrenze frei gespielt wurde, am Torhüter des Vastorfer SK. Mit einem Flachschuss aus halblinker Position markierte Duy Phong Cung das 3:0 für Vastorf und machte damit alle DSK-Hoffnungen wenigsten ein Unentschieden zu erreichen zunichte. Wiederum Duy Phong Cung erzielte in der 76. Minute das 4:0 für Vastorf.
DSK jetzt mit großen Abstiegssorgen
Der DSK war längst geschlagen, als DSK-Keeper Hendrik Gutzeit wegen einer Unsportlichkeit gegen einen Mannschaftskameraden, so die Auslegung von Schiedsrichter Benjamin Lindner aus Celle, vom Platz gestellt wurde. Jan Taeger, der in der 77. Minute zusammen mit Torben Schumacher für Sebastian Schröder und Jan Hinrich Grunwald eingewechselt wurde, musste für Gutzeit zwischen die Pfosten. In der Folge kassierte der DSK in der Schlussphase noch das 0:5 und muss nunmehr aufpassen, nicht sofort wieder in die Kreisliga abzusteigen. Um einen direkten Abstieg zu verhindern, ist eine erhebliche Steigerung der gesamten Mannschaft erforderlich. Insbesondere muss die Mannschaft mehr Präsenz im Mittelfeld zeigen und so versuchen, mehr Druck nach vorn zu entwickeln, mehr Zweikämpfe gewinnen und im Spielaufbau genauer agieren. Dass die Mannschaft besser spielen kann, hat sie bewiesen. Daher bleibt die Hoffnung für den DSK-Anhang, dass Jens Kaske und sein Team den Klassenerhalt trotz der schlechten Rückrundenbilanz und des sehr schlechten Torverhältnisses dennoch schaffen.
Der DSK spielte in folgender Besetzung: Gutzeit (83. Taeger), M. Schröder, Thiedemann, Grunwald (76. Taeger), Schulz, Grzyb, Hamann (65. Göhlke), S. Schröder (76. Schumacher), A. Gnida, Th. Gnida und Rodin. -EP-Redaktion/jw-

