Ein Freudentag für Dahlenburg

Das Einweihungsband wird durchtrennt, von links Bürgermeister Arnfried Pischke, Molda-Vorstandsvorsitzender Dr. Torsten Voß, Landrat Manfred Nahrstedt mit Schere und Molda-Vorstandsmitglied Norbert Drawe.
Dahlenburg. Von einem ‚Jahrhundertereignis‘ für die Bewohner der Dahlenburger Gartenstraße sprach Fleckenbürgermeister Arnfried Pischke, als er am Freitagnachmittag sein Freude über die fertig gestellte LKW-Zufahrt am Gewerbegebiet zum Betriebsgelände der Molda zum Ausdruck brachte. In seiner Begrüßungsansprache dankte Dr. Torsten Voß Landrat Manfred Nahrstedt, Bürgermeister Arnfried Pischke und Samtgemeindebürgermeister Joachim Dassinger für die Unterstützung bei der Verwirklichung dieser Maßnahme und für die gute Zusammenarbeit. Für die Verlegung der LKW-Zufahrt und der gesamten Logistik hat der Betrieb insgesamt 360.000 Euro aufbringen müssen, wovon jeweils ein Zuschuss in Höhe von 50.000 Euro aus Strukturfördermitteln vom Landkreis Lüneburg und vom Flecken Dahlenburg beigesteuert wurden.
Der Betrieb in der Gartenstraße wird täglich von bis zu 100 Schwerlastfahrzeugen angefahren. Arnfried Pischke dankte Dr. Voß in besonderer Weise, er sei nämlich der erste Molda-Chef, der in dieser Angelegenheit Wort gehalten und die Zufahrt, die nur über das Gewerbegebiet möglich geworden ist, verwirklicht hat. Im Namen aller Dahlenburger und insbesondere im Namen der Anlieger in der Gartenstraße, Mühlenstraße sowie der Fürstenwallschule gab Bürgermeister Arnfried Pischke den Dank an Dr. Torsten Voß weiter. „Ein Traum ist wahr geworden“, sagte Arnfried Pischke zum Abschluss und fügte hinzu, „was lange währt, wird endlich gut“.
„Ein Freudentag für Dahlenburg“, rief Landrat Manfred Nahrstedt den etwa 200 Gästen zu, hob auch die gute Zusammenarbeit mit den Entscheidungsträgern hervor und sprach die Hoffnung aus, dass der Betrieb weiter expandiere und somit erneut in den Genuss von finanziellen Hilfen aus dem Strukturförderprogramm kommen könnte.
Künftig mehr Sicherheit und mehr Ruhe in der Gartenstraße
Samtgemeindebürgermeister Joachim Dassinger hob die Bedeutung des Tages für Dahlenburg, für die Fürstenwallschule als unmittelbar vom LKW-Verkehr betroffener Nachbar und für die Anlieger der Garten- und Mühlenstraße hervor. „Wir freuen uns auch sehr über die neue Ostzufahrt und wünschen den Anliegern der Molda nach Fertigstellung der laufenden Ortkernsanierungsarbeiten ein ruhigeres Wohnumfeld und eine bessere Wohnqualität“, sagte Aufsichtsratsvorsitzender Jens Uffman und bat Landrat Manfred Nahrstedt das Einweihungsband der neuen Betriebszufahrt zu durchtrennen. Allein wollte Manfred Nahrstedt jedoch die feierliche Durchtrennung des Einweihungsbandes nicht vornehmen und bat Bürgermeister Arnfried Pischke, den Vorstandsvorsitzenden Dr. Torsten Voß, Samtgemeindebürgermeister Joachim Dassinger und Molda-Vorstand Norbert Drawe dazu. Nach dem ‚historischen Schnitt’ und der Freigabe der Zufahrt hat der Betrieb alle Gäste zu einem Sommerfest mit Grill, Getränken, Jazzband und anschließendem Public-Viewing zum Fußballklassiker Niederlande gegen Brasilien eingeladen. -EP-Redaktion/jw-
