In Ämtern und Würden

Norbert Meyer ernennt den neuen Ortsbrandmeister der FF Holzen, Thomas Hoops offiziell zum Ehrenbeamten der Samtgemeinde Ostheide
Vastorf. Die Freiwillige Feuerwehr Holzen war nach einigen Turbulenzen führungslos geworden und stand kurz vor der Auflösung. Am 7. Mai konnte in einer Mitgliederversammlung der Ortswehr, an der auch Samtgemeindebrandmeister Horst Holtmann teilnahm, ein neuer Ortsbrandmeister gewählt werden, Thomas Hoops übernimmt den Posten. In der letzten Samtgemeinderatssitzung wurde Hoops einstimmig zum neuen Ortsbrandmeister der Ortswehr Holzen ernannt, zunächst nur für zwei Jahre, da Hoops noch einen Truppführer-Lehrgang absolvieren muss. Die Ortswehr Holzen hat wieder zwanzig aktive Kameraden, erklärte Samtgemeindebürgermeister Norbert Meyer, der Hoops die Ernennungsurkunde aushändigte. „Nun hoffen wir, dass es wieder aufwärts geht mit Holzen sagte Horst Holtmann. „Lasst euch nicht mehr aus der Bahn werfen“, ermutigte Meinhard Perschel für die Gruppe CDU/FDP die neue Führungskraft und wünschte ihm für sein Amt eine glückliche Hand. Brigitte Mertz schloss sich im Namen der Gruppe SPD/Grüne den guten Wünschen an.
Sabine Rehder bestätigt
Die Gleichstellungsbeauftragte Sabine Rehder, die seit zehn Jahren das Ehrenamt in der Samtgemeinde Ostheide ausübt, gab einen turnusgemäßen Rechenschaftsbericht ab. Ihre Aufgabe ist es, sich um die Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu kümmern. Sie ist eine wichtige Ansprechpartnerin für Frauen, die in den Beruf zurückkehren möchten und für altere Menschen, die Hilfe im Behördendschungel brauchen. Ein immer wieder kehrendes Thema ist die Betreuungszeit in der Schule. Sabine Rehders Amtszeit endete im Februar. Nun hat der Samtgemeinderat sie einstimmig für weitere fünf Jahre wiedergewählt. Nobert Meyer dankte der engagierten Bürgerin mit einem Blumenstrauß. Die Gleichstellungsbeauftragte ist telefonisch unter 04131 59755 oder über die Samtgemeinde Ostheide erreichbar.
Heinz Schumacher rückt nach
Rudi Kiener, langjähriger Bürgermeister der Gemeinde Wendisch Evern, hat im April nach einem schweren Verkehrsunfall alle politischen Ämter niedergelegt, als Bürgermeister und als Mitglied des Samtgemeinderates. In der letzten Samtgemeinderatssitzung wurde Kiener, 2001 bis 2010 Mitglied dieses Gremiums, offiziell aus seinem Amt entlassen. „Die Jugend lag ihm besonders am Herzen“, sagte Samtgemeindebürgermeister Norbert Meyer. Als Vorsitzender des Jugend- und Sportausschuss gestaltete er in jedem Jahr die Sportlerehrungen der Samtgemeinde mit. Außerdem war Kiener Mitglied des Personalausschusses. Meyer dankte dem engagierten SPD-Politiker mit einem großen Blumenstrauß. Brigitte Mertz (SPD) und Meinhard Perschel (CDU) schlossen sich als Gruppenvertreter mit ihrem Dank an und überreichten Geschenke. „Du hattest immer ein Lachen drauf“, so Mertz, „das wird uns bei unserer Arbeit fehlen.“ Nachfolger als Bürgermeister der Gemeinde Wendisch Evern ist seit kurzem Rainer Leppel.
Einstimmig wählte der Samtgemeinderat nun Heinz Schumacher aus Neetze als Nachrücker an Kieners Stelle. Schumacher, der seit 46 Jahren die Politik in Neetze mitgestaltet, wird ordentliches Mitglied im Jugend- und Sportausschuss und im Personalausschuss. Fritz Decker übernimmt den Vorsitz des Jugend- und Sportausschuss. Die Gruppe SPD/Grüne benannte außerdem Eugen Koritz als neuen Vertreter im Samtgemeindeausschuss.
Zu Beginn der Sitzung teilte Samtgemeindebürgermeister Meyer mit, dass die Bauarbeiten an der Sporthalle Neetze bald abgeschlossen sind. Pünktlich nach den Sommerferien kann die Halle wieder in Betrieb genommen werden. Weiter gab er bekannt, dass vom 26. bis 29. August die Begegnung mit der französischen Partnergemeinde stattfindet. Zu dem 30-jährigen Jubiläum werden 40 Besucher erwartet, geplant sei ein großes Programm mit Festakt und Umzug. Die Begegnung mit Choiniki, Weißrussland fällt in diesem Jahr aus, wegen Erkrankung der Dolmetscherin. Zum Schluss durfte auch der Hinweis auf einen öffentlichen Info-Abend der Fima Manzke zur geplanten Mineralstoffdeponie nicht fehlen: 21. Juni, um 19.00 Uhr in der Aula der Grundschule Barendorf. -EP-Redaktion/swr-
