25.02.2010

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Dahlenburgs Samtgemeindebürgermeister und die Kultur (v.l.): Joachim Dassinger mit Markus Dauber, Arnfried Pischke, Viktor Trautmann und Johannes Kimstedt

Dahlenburgs Samtgemeindebürgermeister und die Kultur (v.l.): Joachim Dassinger mit Markus Dauber, Arnfried Pischke, Viktor Trautmann und Johannes Kimstedt

Dahlenburg. An der Entwicklung der Haushaltsansätze für Schule und Kultur lassen sich Veränderungen in der SG Dahlenburg jedenfalls nicht ablesen. Fleckenbürgermeister Arnfried Pischke wies darauf hin, dass das Volumen sich nur unwesentlich verändert habe. Die Kulturwoche ist bereits vor 26 Jahren installiert worden, seit 10 Jahren zeichnet Markus Dauber verantwortlich für Tourismus, Veranstaltungen und nun auch für den Martinimarkt. Er kann mit der Akzeptanz seiner Arbeit zufrieden sein. Die 12 Veranstaltungen der Kulturwoche lockten insgesamt etwa 1.500 Besucher an, am stärksten frequentiert wurden das Folkkonzert mit 450, der ‚Bunte Abend’ mit 250 und ‚Gerdas Allerlei’ mit 200 Besuchern. Neben den Klassikern der Kulturwoche, zu denen auch die Adventsausstellung bei Karge und der Diavortrag von Henry Makowski zählen, haben sich wieder alle drei Kulturvereine beteiligt. Ganz neu und gleich mit zwei Veranstaltungen konnte die Kulturkneipe ‚Lindenkrug’ sich mit Liebesliedern, Liebeslyrik und Parodien in die Kulturlandschaft einreihen (EP berichtete).

Der Mangel an Haushaltsmitteln hat zur Kreativität im ‚Danke-Sagen’ geführt. So wurden die 8 Klassen aus Marienau für ihre wunderbaren Darbietungen beim Bunten Abend mit Fußbällen überrascht und die Lehrkräfte mit verführerischen Torten. Haushaltstechnisch macht der Aufwand für Musikveranstaltungen oder Veranstaltungen mit musikalischen Elementen etwa ein Drittel des Volumens aus, was sich auch an den Gema-Gebühren ablesen lässt. Der Haushalt umfasst ausschließlich die von der Samtgemeinde organisierten Veranstaltungen, nicht die von Trapp (Ellringen), Kunstfleck (Dahlenburg) oder Kunstraum (Tosterglope) und hat ein Gesamtvolumen von etwa 4.000 Euro.

Über die Koordination der Termine und der angebotenen Kunstdarbietungen wollen die Initiatoren versuchen, sich weder gegenseitig die Gäste ‚wegzunehmen’ noch sich terminlich auf Konfrontationskurs zu begeben. Allerdings wird eine Überschneidung nicht immer vermeidbar sein, weil Veranstaltungen sehr langfristig geplant und Künstler frühzeitig angefragt werden müssen.

Das Programm für 2010 steht weitgehend und beinhaltet sieben fest geplante Veranstaltungen und einige Wünsche, deren Realisierung noch festgezurrt werden muss. Ob zum Beispiel die Umgestaltung des Schützenhauses noch in diesem Jahr dazu führt, dass auch hier Veranstaltungen durchgeführt werden können, gehört zu den offenen Fragen.

Der Schulausschuss konnte sich über den Erfolg der kontinuierlichen Sanierung von Klassenräumen freuen. Das ersparte der Schule den mahnenden Zeigefinger der Schulaufsicht. Da ist Konsequenz belohnt worden! Für den Schulbetrieb werden drei Tafeln angeschafft im Austausch gegen beschädigte Exemplare. Die Sonder- und Anfangsausstattung für die Ganztagsschule wird aus Mitteln des Konjunkturpaketes II gefördert. Die Schule ist inzwischen verkabelt und somit sind alle Endgeräte wie Beamer, interaktive Tafel oder Notebooks einsetzbar. Für die Bibliothek soll ein TV-Gerät angeschafft werden und für eine zweckmäßige Bedarfsnutzung eine mobile Lautsprecheranlage. Nun muss nur noch an der ‚Haushaltsdecke’ ein wenig hin und her gezogen werden, da die Ausgaben die Einnahmen noch übersteigen. –EP-Redaktion/ez-

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