26.11.2009

Rivalen im Kühlhaus

Die Spiele des AEC gegen Timmendorf verwandeln das ‚Kühlhaus’ der Heidschnucken regelmäßig in einen Hexenkessel

Die Spiele des AEC gegen Timmendorf verwandeln das ‚Kühlhaus’ der Heidschnucken regelmäßig in einen Hexenkessel

Adendorf. Am Freitagabend wird das Eis in Adendorf bildlich gesprochen wieder schmelzen. Mit dem EHC Timmendorfer Strand gastiert um 20 Uhr Adendorfs ewiger Rivale im ‚heißesten Kühlhaus des Nordens’.

Nach sechs Niederlagen in Folge gegen den Erzrivalen mal wieder ein Spiel gewinnen und damit auch automatisch eine Timmendorfer Serie brechen, das ist der Wunsch der Heidschnucken - denn Timmendorf ist nach sieben Ligaspielen noch unbesiegt. Doch das wird kein leichtes Unterfangen. Timmendorf zeigte gerade am letzten Freitag, dass sie zu Recht als Mitfavorit auf den Meistertitel gehandelt werden. Mit einem 3:2 nach Penalty-Schießen fügten die Beach Boys dem Rostocker EC in einem Pokalspiel die erste Niederlage der Saison bei und das obwohl gleich mehrere Leistungsträger des EHC fehlten.
Das letzte Aufeinandertreffen mit dem Rivalen war für den AEC wohl auch das Schlimmste der vergangenen Jahre. Nicht nur, dass Adendorf mit 3:7 unterlag, man musste auch anerkennen, dass Timmendorf über mehr Spielwitz verfügte und die Heidschnucken regelrecht überrannte.

Maßgebend für den Timmendorfer Lauf in der Regionalliga Nord sind die Stürmer Erich Dumpis, Christian Herrmann, Korbinian Witting, David Rutkowski, Alexandre Santos und Patrick Saggau, die gerade durch eine stabil stehende Abwehr frei nach vorne spielen können. Ein Beleg hierfür sind die erst neun Gegentreffer der Beach Boys.
Beim Adendorfer EC wird es in diesem Derby wichtig sein, auf die eigene Disziplin zu achten. Die Beach Boys sind kein Team von Traurigkeit und so gilt es, sich nicht zu unnötigen Strafzeiten verleiten zu lassen. Gerade Timmendorfs kanadischer Verteidiger Jeff Maronese ist dafür bekannt, seine Männlichkeit gerne auch mit einer entsprechenden Spielweise unter Beweis zu stellen.

Der AEC muss am Freitag auf Leif Buckup, Peter Hofmann und Tim Exner verzichten. Des Weiteren steht hinter dem Einsatz von Matthias Hofmann nach einer Verletzung beim Pokalspiel in Berlin noch ein Fragezeichen. Wieder dabei ist Torwart Michal Marik, der aus seinem Kurzurlaub zurückgekehrt ist. –fs-

Nachrichten aus dem Landkreis Lüneburg und der Elbtalaue