28.12.2009

Sternenbrücke statt nur Klassenkasse

In Bleckede wurde nicht nur für die eigene Klassenkasse gewirtschaftet: stellvertretend für die Schülerschaft der Realschule (von links) Carolina Amelung und Janina Hoßfeld (Schulsprecherin), für das Gymnasium Tabea Brüel (Schulsprecherin) und Hannah Drexler (rechts) mit einem großen Spendenscheck zu Gunsten des Hamburger Kinderhospizes ‚Sternenbrücke’

In Bleckede wurde nicht nur für die eigene Klassenkasse gewirtschaftet: stellvertretend für die Schülerschaft der Realschule (von links) Carolina Amelung und Janina Hoßfeld (Schulsprecherin), für das Gymnasium Tabea Brüel (Schulsprecherin) und Hannah Drexler (rechts) mit einem großen Spendenscheck zu Gunsten des Hamburger Kinderhospizes ‚Sternenbrücke’

Bleckede. Zu Weihnachten es nicht nur sich selbst, sondern auch anderen gut gehen zu lassen, ist gute Tradition. Am Schulzentrum wurden in diesem Jahr die Erlöse des von der Schülerschaft organisierten Weihnachtsbasars erstmals zwischen Klassenkasse und gutem Zweck geteilt – so beschlossen es die Schülervertretungen.

Das Tierheim war gut im Rennen, auf dem dritten Platz landete das Alt Garger Waldbad. Doch spätestens nachdem auf Initiative der Schüler einer der Gründerväter des Kinderhospizes ‚Sternenbrücke’ in der Realschule als Gast eingeladen war und von der aktuellen Arbeit berichtete, war man sich in der Schülerschaft einig: Unsere Spende soll der Sternenbrücke zugute kommen. Stolze 1.750 Euro und 30 Cent kamen für das Hospiz zusammen. „Wir fanden besonders gut, dass nicht nur die kranken Kinder selber, sondern auch deren Familien hier Entlastung und Hilfe bekommen“, berichtet Tabea Brüel, Schulsprecherin des Gymnasiums.

Die Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums hatten sich dem Vorschlag der Realschule angeschlossen. Beide Schulen sorgten an einem Nachmittag für ein umfangreiches kulinarisches und unterhaltsames Angebot mit Cocktails, Waffeln und Würstchen, Wahrsagerei, Kegeln und Adventsbasteln. Auch die Schulsprecher der Hauptschule, wo wegen der zeitgleich stattfindenden Schulinspektion viele Kräfte anderweitig gebunden waren, legten mit Hand an bei der Organisation und dem Verkauf auf dem Weihnachtsbasar.

„Das war ihnen wichtig“, weiß Janina Hoßfeld, Schulsprecherin an der Realschule.

Für Gymnasiumsrektor Hultsch hat mit diesem Basar eine gute Tradition der Schulen am Nindorfer Moorweg begonnen. Vielleicht wird im nächsten Jahr auch die Kurt-Löwenstein-Schule mit dabei sein, hofft Realschulleiter Pahlow. –EP-Redaktion/lh-

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